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Gedanken zur Baumpflege

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Baumschnitt_(320_x_240)Nun ist sie wieder da, die Zeit in der viele Nachbarn und Kommunen den Bäumen zu Leibe rücken. Spätwinter ist Baumschnittzeit – oder? Vielleicht betrachten wir mal ein wenig die Frage – oder?

Das Bäume im öffentlichen Raum oder in Gärten von Zeit zu Zeit einer gewissen Begutachtung und Bestandsaufnahme unterstellt werden, steht sicher außer Frage. Schließlich geht es um die Sicherheit von Menschen und Objekten. Das andererseits aber jährlich die Bäume unbedingt ausgeschnitten werden müssen, ist gelinde gesagt Schwachsinn und hilft dem Baum nur, sich Krankheiten in Form von Pilzen und anderen Schädlingen einzufangen.

Wer wirklich Bäume pflegen will/muss, wird abgesehen von der richtigen Standortwahl schon beim Setzen, dann später nicht fortschreitend an dem armen Geschöpf herumschnipseln. Vielmehr wird man schon während des Wachstums auf eine guten Wuchs und etwaige Hindernisse achten – und damit entsprechende Schnittmaßnahmen setzen. Benachbarte Bäume sind hier kein Thema, denn Bäume lieben und brauchen die Nachbarschaft anderer. Einen Baum nur einzeln zu betrachten muss nach heutigem Wissensstand als überholt angesehen werden. Bäume bilden Kolonien und Gemeinschaften und sind insgesamt sehr komplexe Lebewesen. Leider wird gerade dies, auch von Gärtnern und Baumsachverständigen, nicht selten vergessen. Weiterlesen

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Auf in die neue Saison

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Die warme Jahreszeit wirft ihre Schatten, in Form von ziemlich lauen Wintertagen, schon voraus. Und auch die Pflanzenwelt zeigt schon die ersten Blüten, wie z. B. Winterling, Schneeglöckchen, Krokus und Primel. Somit wird es langsam Zeit sich auf das nächste Gartenjahr vorzubereiten:

  • Welche Arbeiten sind geplant oder sollten geplant werden?
  • Welche Pflanzen gehören versetzt, neu gesetzt oder sollten ausgetauscht werden?
  • Wie ist der Zustand der Sträucher und Bäume?
  • Wie steht es mit dem Werkzeug? – Was gehört überholt?
  • Sind die Stiele in Ordnung?
  • Was gehört nachgeschliffen? – Wo ist etwas zu ersetzen?

Das waren nur so einige Fragen aus meiner Erfahrung. Ansonsten ist jetzt noch Zeit, sich in Gartenbücher und -kataloge zu vertiefen und sich neue Inspirationen zu holen.

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Kultplätze – Steine, Spalten, Schalen, Opfer und Menhire

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HinkelDie Felsspalte kommt sehr häufig an den Opferstätten vor. Neben dem männlichen Stein, einem Koloß, gab es einen Durchgang oder Durchschlupf, der weiblichen Charakter hatte. Auch in Gurk bei der Verehrung der hl. Hemma spielt ein Stein und eine Spalte eine nicht unwesentliche Rolle. Dieser Volkskult um die hl. Hemma hat sich wahrscheinlich früh, vielleicht schon bald nach ihrem Tode um 1045, herausgebildet. Dabei kommen nach unserer heutigen christlichen Sichtweise heidnische vorchristliche Ausdrucksformen volkstümlicher Heiligenverehrung zur Anwendung. Hierher zählt einmal das Setzen von sich nach Fruchtbarkeit sehnender Frauen auf dem Serpentinstein dem sog. Hemma-Stein in der Krypta. Nach der Legende hat sich der Stein für Hemmas Sitz Sitz “wachs- gleich” (instar cerae) von selber so geformt[i]. Nach meiner persönlichen Einschätzung handelt es sich bei dem Stein um ein schön geformten Kolk[1] aus Serpentinstein. Nach der Legende soll Hemma auf diesem Stein sitzend den Bau der Klosterkirche überwacht haben. Der Stein stand früher vor dem Dom und befindet sich in der südöstlichen Ecke der Krypta. Auch heute glauben noch viele Besucher an die Ausstrahlung dieses Wundersteines, und lassen sich auf ihn nieder.

Das zweite Mysterium betrifft unmittelbar das Grab der hl. Hemma in der hundertsäuligen Krypta unter dem Dom. In den Legenden wurde berichtet, daß der Sarkophag mit dem sterblichen Überresten der Heiligen von Engeln getragen werde. Auch sollen unter dem Steinsarkophag in früheren Zeiten die, besonders am Kraina-Freitag (→ vierter Freitag nach Ostern), hierher gepilgerten slowenischen Frauen, Mütter und Mädchen durchgekrochen sein – als wollte man Heil aus der Berührung mit dem Sarge der Heiligen gewinnen, sich von der dort überströmenden Kraft sozusagen “aufladen” zu lassen. Domprobst Kochler lies daraufhin in den Jahren 1720-21 die seitlichen Einschlupflöcher vermauern.[ii]Vergleichbares findet man in der Michaelskirche zu Bamberg, dort kann man auch heute durch die schmale Öffnung unter dem Hochgrab von Bischof Otto I. (1102 – 1139) betend durchkriechen bzw. auch in der Domkrypta zu Freising zwischen Nonosius-Grab und Steinwand. Als 1925 der Hemma-Sarkophag samt seinen romanischen Tragsäulen aus der Zeit vor 1174 wieder sichtbar wurde, erkannte man plötzlich, an einem Frauenkopf, daß der Sarg wirklich, wie das Volk es behauptete, “von Engeln getragen” war. Weiterlesen

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Fruchtbare Böden: Pflanzenkohle aus der Karbonisierungsanlage

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Eine interessante Variante zur Verringerung des Düngereinsatzes. Schon länger ist die sog. Terra Preta – also die Schwarze Erde bekannt. Ein Landwirt in Bayern hat in seinem Betrieb nun ernst gemacht.

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Kultplätze – Die Marienlinde

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LindeGott als Vater ist typisch für die partriachalischen biblischen Religionen. Die älteren Religionen sahen die Gottheit als Frau und Mutter. Sie war das Symbol aller Fruchtbarkeit, nicht nur der menschlichen → Beispiel: Venus von Willendorf. Die Alten wußten nur, daß die Kinder aus der Frau kamen. Die Zeugung durch den Mann kannten sie nicht. Sie glaubten, die Frauen würden fruchtbar, wenn sie unter einem bestimmten Baum durchgingen oder einen Stein berührten. Der Vater als Zeuger war unbekannt. Er war Gatte der Frau, nicht im wörtlichen Sinne Vater der Kinder. Bis in die neueste Zeit hat es Naturvölker gegeben, die den Zusammenhang von Geschlechtsverkehr und Zeugung nicht kannten. Von dieser Anschauung her, liegt es nahe, die Frau als Geberin des Lebens auch göttlich zu verehren.

Die jüdischen Propheten hatten immer gegen die alten Mutterkulte und ihre oft anstößigen Bräuche zu kämpfen[1]. Wie stark das Mütterliche in Glauben und Brauchtum noch heute vorhanden ist, sieht man an der Verehrung der Großen Mutter, die in Maria weiterlebt. Der früh verstorbene Papst Johannes Paul I. hat einmal gesagt, wir könnten Gott ebenso Mutter wie Vater nennen. Von ihm kommt alles Leben, er ist geschlechtslos. Wir Menschen stellen uns auch das Unvorstellbare menschlich und in Symbolen vor. Trotzdem gilt Maria als das Urbild des Menschen: → “Maria gehört in das Evangelium … Sie wird als die beispielhafte Hörerin des Wortes Gottes gezeichnet, als die Magd des Herrn, die Ja zu Gottes Willen sagt, als die Begnadete, die aus sich selber nichts, durch Gottes Güte aber alles ist. Und so ist Maria das Urbild der Menschen, die sich Gott öffnen und beschenken lassen, der Gemeinschaft der Glaubenden, der Kirche. [i]

In der Urzeit vermehrte sich die Menschheit nur sehr langsam. Man war der Natur und ihren Mächten preisgegeben. Kinder zu haben bedeutete Versorgung im Alter und Arbeitskraft. Aber die Sterblichkeit der Kinder war groß, Kinderlosigkeit galt als Schande, Fruchtbarkeit als Segen. In den biblischen Geschichten lesen wir von den Sorgen der kinderlosen Mütter von Sara bis Elisabeth. Weiterlesen

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Himbeeren im Garten – 2

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20150916_163442_(800_x_600)Letzten Herbst hatten wir unser Himbeerbeet neu angelegt – mittels Bautrögen, Sie erinnern sich? – Nun inzwischen ist fast einen ganze Vegetationsperiode vergangen und die Sache hat sich vortrefflich entwickelt. Die Narben im Boden sind überwachsen und die Himbeerpflanzen haben sich für das erste Jahr gut gehalten. Inzwischen haben wir noch Holzpflöcke an den Stirnseiten eingebaut und Drähte in verschiedenen Höhen dazwischen gespannt. Der unterste Draht dient gleichzeitig als Träger für die Zuleitung der Bewässerungstropfer.

20150916_163410_(800_x_600)Die erste Ernte war schon vielversprechend. Nun sind wir gespannt wie es nächstes Jahr weiter geht.

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PET-radeiser

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DSC_0717_(1024_x_768)Die Weiterverwendung von PET-Flaschen wurde schon in vielen Medien und den sozialen Netzwerken diskutiert und es finden sich auch eine Menge guter Beispiele dazu. Oftmals als Mauerbegrünung, als Hängeampeln und anderes mehr. Nun wollte ich einmal selbst die Sache mit einigen Paradeisstauden ausprobieren.

Zuerst wurden geeignete große PET-Flaschen gesucht und in diese dann seitlich Öffnungen geschnitten. Anschließend das Substrat eingebracht und die Pflanzen eingesetzt. Zuletzt musste noch ein passender Ort für die jeweiligen „Flaschen mit Inhalt“ gefunden werden. Halbwegs leicht erreichbar, für die wiederkehrende Kontrolle und das Gießen.

Ein wenig Dünger zwischendurch sollte auch nicht ganz verkehrt sein. Und der Erfolg kann sich sehen lassen. Weiterlesen

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Unerwartete Exoten im Garten -1

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In dieser Reihe möchte ich Pflanzen aus unserem Garten vorstellen, die eher selten in Gärten anzutreffen sind. Beginnen möchte ich mit der

Eselsdistel (Onopordum acanthium)

DSC_0724_(1024_x_768)Die Eselsdistel kann man auch als eine der Königinnen des Garten betrachten, denn allein von ihrem Habit ist sie eine überaus beachtliche und sehr stattliche Pflanze. Mit ihren imposanten Wuchshöhen von 0,5 bis 3 Metern und Pflanzendurchmessern von 1,5 Metern gibt sie schon was her. Ein sonniger Platz ist für die zweijährige, krautige Pflanze ideal. Im ersten Jahr wird nur eine Blattrosette gebildet. Im zweiten Jahr dann entfaltet sie ihre ganze Pracht. Ihre Oberfläche ist mit lockeren und spinnwebartigen Haaren bedeckt, wodurch eine Totalreflexion des Lichts entsteht und die Pflanze ein dicht grau-weißfilziges Erscheinungsbild hat. Ihre bis über 1 Meter langen Laubblätter sind eiförmig, kurz gezähnt oder fiederteilig, wellig und dornig. Die breit herablaufenden Ränder bilden am Stängel dornige Flügel. Weiterlesen

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Gartenbesitzer helfen beim Bienensterben ?!

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GartlerDie Honigbiene ist bedroht! Das Bienensterben vielerorts und die vielfältigen Bedrohungen, allem voran durch die Varroamilbe, scheinen den beliebten Honigsammlerinnen ziemlich zu Leibe zu rücken. Viele gescheite und selbsternannt gescheite Leute geben, gefragt und ungefragt, ihre Meinungen zum Thema ab. Mit dem Ergebnis, dass es mittlerweile teilweise mehr Unwissen, statt echtem Wissen zum Thema Bienensterben gibt. Doch die Bedrohung richtet sich nicht nur gegen die Honigbiene (Apis mellifera) sondern auch gegen all die Wildbienenarten, die es sonst noch überall bei uns geben sollte.

Einen Studie aus den Niederlanden1 zeigte, dass das Bienensterben mit dem Angebot an Pollen einhergeht. Vielerorts ist demnach die Landwirtschaft mit ihrer Bekämpfung der sog. Beikräuter eine der großen Verursacher des Rückganges am Pollenangebot – aber nicht nur! Weiterlesen

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Totholz – wichtiger Lebensraum im Naturgarten

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Ein auf einem alten Baumstumpf angelegter Totholzgarten

 Diesmal möchte ich auf ein Biotop aufmerksam machen, welches in unseren Breiten noch wenig Beachtung findet und damit natürlich auch noch viel weniger Anhänger. Es geht um einen sogenannten Totholzgarten, in dem alte Bäume bewusst „vermodern“ dürfen. Wie so viele Gartenideen, so stammt auch diese aus England und wird normaler Weise eher in großen Gartenanlagen praktiziert. Aber warum sollte dies für einen Hausgarten nicht möglich sein? Es ist ja nur eine Frage der Größe – oder?

Für Tausende von Insekten und andere wirbellose Tiere, für Pilze, Flechten, Moose und Algen ist Totholz Lebensraum und Nahrungsquelle zugleich. Aufgrund der bis vor wenigen Jahren üblichen forstlichen Intensivnutzung ist Totholz in unseren Wäldern selten geworden – von Gärten ganz zu schweigen. Viele Lebewesen, die auf Totholz als Lebensraum angewiesen sind, sind daher vom Aussterben bedroht. Von den wahrscheinlich mehr als 6000 Käferarten in unserem Land bewohnen ca. 13oo Holz und viele davon brauchen bereits abgestorbene Bäume. Neben Insekten und Pilzen finden sich jedoch auch viele Vögel, Eidechsen, Igel oder auch Blindschleichen in einem Totholzgarten. Der Totholzgarten ist daher nicht nur wertvoll für die Lebewesen, die ihn bewohnen. Er ist auch ein lohnendes Ziel, wenn man einen erlebnisreichen Gartenbereich gestalten will. Weiterlesen

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