{"id":1248,"date":"2017-03-12T18:21:36","date_gmt":"2017-03-12T17:21:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.creativegreen.at\/Blogingreen\/?p=1248"},"modified":"2017-03-12T18:21:36","modified_gmt":"2017-03-12T17:21:36","slug":"indoor-meditations-trockenlandschaftsgarten-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.creativegreen.at\/Blogingreen\/indoor-meditations-trockenlandschaftsgarten-2\/","title":{"rendered":"Indoor-Meditations-Trockenlandschaftsgarten 2"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"kk-star-ratings kksr-auto kksr-align-right kksr-valign-top\"\n    data-payload='{&quot;align&quot;:&quot;right&quot;,&quot;id&quot;:&quot;1248&quot;,&quot;slug&quot;:&quot;default&quot;,&quot;valign&quot;:&quot;top&quot;,&quot;ignore&quot;:&quot;&quot;,&quot;reference&quot;:&quot;auto&quot;,&quot;class&quot;:&quot;&quot;,&quot;count&quot;:&quot;0&quot;,&quot;legendonly&quot;:&quot;&quot;,&quot;readonly&quot;:&quot;&quot;,&quot;score&quot;:&quot;0&quot;,&quot;starsonly&quot;:&quot;&quot;,&quot;best&quot;:&quot;5&quot;,&quot;gap&quot;:&quot;1&quot;,&quot;greet&quot;:&quot;&quot;,&quot;legend&quot;:&quot;0\\\/5 - (0 votes)&quot;,&quot;size&quot;:&quot;1&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Indoor-Meditations-Trockenlandschaftsgarten 2&quot;,&quot;width&quot;:&quot;0&quot;,&quot;_legend&quot;:&quot;{score}\\\/{best} - ({count} {votes})&quot;,&quot;font_factor&quot;:&quot;1.25&quot;}'>\n            \n<div class=\"kksr-stars\">\n    \n<div class=\"kksr-stars-inactive\">\n            <div class=\"kksr-star\" data-star=\"1\" style=\"padding-right: 1px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 1px; height: 1px;\"><\/div>\n        <\/div>\n            <div class=\"kksr-star\" data-star=\"2\" style=\"padding-right: 1px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 1px; height: 1px;\"><\/div>\n        <\/div>\n            <div class=\"kksr-star\" data-star=\"3\" style=\"padding-right: 1px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 1px; height: 1px;\"><\/div>\n        <\/div>\n            <div class=\"kksr-star\" data-star=\"4\" style=\"padding-right: 1px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 1px; height: 1px;\"><\/div>\n        <\/div>\n            <div class=\"kksr-star\" data-star=\"5\" style=\"padding-right: 1px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 1px; height: 1px;\"><\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n    \n<div class=\"kksr-stars-active\" style=\"width: 0px;\">\n            <div class=\"kksr-star\" style=\"padding-right: 1px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 1px; height: 1px;\"><\/div>\n        <\/div>\n            <div class=\"kksr-star\" style=\"padding-right: 1px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 1px; height: 1px;\"><\/div>\n        <\/div>\n            <div class=\"kksr-star\" style=\"padding-right: 1px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 1px; height: 1px;\"><\/div>\n        <\/div>\n            <div class=\"kksr-star\" style=\"padding-right: 1px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 1px; height: 1px;\"><\/div>\n        <\/div>\n            <div class=\"kksr-star\" style=\"padding-right: 1px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 1px; height: 1px;\"><\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n                \n\n<div class=\"kksr-legend\" style=\"font-size: 0.8px;\">\n            <span class=\"kksr-muted\"><\/span>\n    <\/div>\n    <\/div>\n<h3>Weltanschaulicher Hintergrund der Zen-Medita\u00adtion<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1250\" src=\"http:\/\/www.creativegreen.at\/Blogingreen\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Image1_640_x_480-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.creativegreen.at\/Blogingreen\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Image1_640_x_480-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.creativegreen.at\/Blogingreen\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Image1_640_x_480.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Einige wichtige Punkte, durch welche die buddhi\u00adstische Lehre von der christlichen und \u00fcberhaupt von jeder ausgesprochen monotheistischen Religi\u00adon abweicht.<\/p>\n<p>Im Buddhismus ist nirgendwo die Rede von einem pers\u00f6nlichen Gott im christlichen Sinne.<\/p>\n<p>Da kein pers\u00f6nlicher Gott angenommen wird, kann im Buddhismus auch von Sch\u00f6pfung und Offenba\u00adrung im eigentlichen Sinn nicht gesprochen wer\u00adden. Ebenso kommt hier der christliche Begriff der S\u00fcnde als \u00dcbertretung des g\u00f6ttlichen Gesetzes nicht zur Anwendung. \u00c4hnlich ist es mit uns ge\u00adl\u00e4ufigen Bezeichnungen wie \u00dcbernatur und Gnade. Der Erleuchtungsweg ist im Zen-Buddhismus ist im christlichen Sinn der Weg zur Erl\u00f6sung.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend man Erl\u00f6sung im Christentum als Ver\u00adzeihung der S\u00fcnde und Erhebung in die \u00dcbernatur bezeichnen kann, trifft das f\u00fcr den Zen-Buddhis\u00admus nicht zu, da es dort weder einen Gott noch ei\u00adne \u00dcbernatur gibt. Dagegen ist Erl\u00f6sung im bud\u00addhistischen Sinne Befreiung vom Leiden und Aus\u00adl\u00f6schung der Begierden, die die Ursache der Lei\u00adden sind. Diese Auffassung ist in den vier erha\u00adbe\u00adnen Wahrheiten Buddhas begr\u00fcndet:<!--more--><\/p>\n<ol>\n<li>Das Leben besteht ganz und gar aus Leiden.<\/li>\n<li>Das Leiden hat Ursachen ( \u2192 n\u00e4mlich das Ver\u00adlangen).<\/li>\n<li>Die Ursachen des Leidens k\u00f6nnen ausgel\u00f6scht werden.<\/li>\n<li>Es gibt einen Weg, das Leiden auszul\u00f6schen. Dieser Weg ist der achtfache Pfad, den Budd\u00adha gelehrt hat :<\/li>\n<\/ol>\n<p>Rechtes Verstehen, rechtes Denken, rechtes Reden, rechtes Handeln, rechtes Leben, rechtes Bem\u00fchen, rechtes Aufmerken, rechte Konzentration ( Me\u00additation). Durch diesen Weg wird Befreiung er\u00adlangt aus der Kette der Wiedergeburten denen der Mensch durch das Gesetz der Kausalit\u00e4t unterwor\u00adfen ist. Erst wenn er diese Kausalit\u00e4t \u00fcberwindet, ist er f\u00fcr immer von allem Leiden befreit und voll\u00adkommen gl\u00fccklich:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Die Gier, durch die entflammt,<br \/>\nDen Ha\u00df, durch den ergrimmt,<br \/>\nDen Wahn, durch den bet\u00f6rt,<br \/>\nDen Zorn, durch den erbost,<br \/>\nDie Heuchelei, durch die verderbt,<br \/>\nDen D\u00fcnkel, durch den berauscht<br \/>\nDie Wesen auf den schlimmen Weg gelangen,<br \/>\nDiese geben in vollkommener Erkenntnis<br \/>\nDie Einsichtsvollen auf.<br \/>\nNach dem Aufgeben kehren sie nie wieder in die Welt zur\u00fcck.<br \/>\nAuch dies ist vom Erhabenen gesagt worden, so habe ich geh\u00f6rt.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[2]<\/a><\/p>\n<p>Man darf sich aber die Kette der Wiedergeburten nicht als eine <em>Seelenwanderung<\/em> vorstellen, die darin besteht, dass ein und dieselbe Seele nach dem Tod des Menschen mit einem anderen Leibe wie\u00adder geboren wird. Denn im Buddhismus gibt es keine individuelle und daher auch keine unsterbli\u00adche Seele. Es gibt auch kein Ich und kein Selbst, weder im Sinne eines empirischen Ichs noch eines tieferen Selbst. Trotzdem spricht man von einem unsterblichen Leben. Ganz exakt ist freilich auch diese Ausdrucksweise nicht; denn in dem ganzen Prozess des Rades der Wiedergeburten gibt es, streng genommen, nur eine Kausalit\u00e4t, der kein Subjekt als Substrat unterliegt.<\/p>\n<p>Nach der buddhistischen Philosophie ist die letzte Wirklichkeit nicht das <em>Sein<\/em>, sondern das <em>So-Sein<\/em>. In diesem Sinne gilt <em>Die letzte Wirklichkeit ist ohne Wirklichkeit<\/em>. Anders ausgedr\u00fcckt, ist das <em>So-Sein<\/em> die <em>Leere<\/em>, in der jede Art irgendeines Zustan\u00addes ausgeschlossen ist. Diese <em>Leere<\/em> ist die Grund\u00adidee der buddhistischen Philosophie. Trotzdem ist sie nicht das absolut negative Nichts, sondern sie meint: leer -, frei sein von jeder Bedingung. Die Leere in diesem Sinn ist das Absolute, zu dem alles andere zur\u00fcckgef\u00fchrt werden mu\u00df. Dadurch wird es erl\u00f6st.<\/p>\n<p>Wenn es nach buddhistischer Ansicht keinerlei Ich gibt, so ist die Vorstellung von einem Ich eine reine Illusion und zwar die schlimmste von allen Illusionen, die Begierden, die die Ursache des Leidens sind, kreisen alle um das vermeintliche Ich. Es gilt daher, vor allem von der Illusion des Ich frei zu werden. Bevor das nicht geschehen ist, kann von einer endg\u00fcltigen Befreiung und Erl\u00f6\u00adsung im buddhistischen Sinn keine Rede sein.<\/p>\n<p>Zen vertritt im Gegensatz zu anderen Buddhisti\u00adschen Str\u00f6mungen eine meditative Intuition Er\u00adl\u00f6sung oder Befreiung geschieht aus eigener Kraft. Es gen\u00fcgt nicht, die erl\u00f6sende absolute Wahrheit durch dialektisches Denken zu ermitteln oder auf Grund von \u00dcbertragung durch Worte an dieselbe zu glauben. Sie muss vielmehr durch, In\u00adtuition oder eigene innere Erfahrung erfasst wer\u00adden.<\/p>\n<p>Zu dieser Intuition gelangt man durch das <em>zazen<\/em> oder die Zen-Meditation. Diese Intuition ist die Er\u00adleuchtung <em>satori<\/em> oder die Wesensschau <em>kens\u00adho<\/em>. Es ist die erfahrungsm\u00e4\u00dfige Erkenntnis von der absoluten Einheit allen Seins, in der es weder ein f\u00fcr sich bestehendes Ich noch irgend ein Einzelding und daher auch keinerlei Gegens\u00e4tze gibt. Man bezeichnet die Welt, die sich in der Er\u00adleuchtung offenbart, als <em>Welt der Gleichheit<\/em> im Gegensatz zur <em>Welt der Unterschiede<\/em>. Die letztere ist die Welt, wie wir sie durch die Sinne wahrneh\u00admen, durch differenziertes Denken erkennen oder in Begriffen darstellen. Diese Welt hat nach bud\u00addhistischer Lehre keine Wirklichkeit, sondern ist Illusion.<\/p>\n<p>Hier stellt sich die Frage &nbsp; Welche Beziehung besteht zwischen der einen absoluten Wirklichkeit und der Illusion der gegenw\u00e4rtigen Welt? Die Antwort ist &nbsp; In der sichtbaren Welt oder durch die sichtbare Welt wird die letzte und absolute Wirklichkeit transparent. Damit erh\u00e4lt die <em>Illusion<\/em> auf einmal eine \u00fcberw\u00e4ltigend starke positive Note. Denn das Absolute wird in ihr greifbare Wirklich\u00adkeit. Das gilt in gleicher Weise von jedem Teil der sichtbaren Welt, und wenn es auch nur ein Tau\u00adtropfen w\u00e4re. Das wird besonders anschaulich in den Lebewesen, da sie als solche ein zeitlich be\u00adgrenztes Dasein haben, vielleicht nur von wenigen Stunden. So versteht man, dass der Buddhist sich scheut, das Leben zu vernichten, w\u00e4re es auch das einer M\u00fccke oder einer Blume, die heute bl\u00fcht und morgen vom Winde zerrissen wird. Typisch f\u00fcr diese Auffassung sind die in der Darstellungsweise so kargen Zen-Bilder, etwa ein Grashalm, mit nur einem einzigen Pinselstrich dargestellt, auf wei\u00dfem Grund: In diesem Grashalm wird die undarstellba\u00adre absolute Leere sichtbar. Reduktion als Prinzip<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a>Enomiya-Lassalle, H. M., Zen-Meditation f\u00fcr Christen, O. W. Barth, 1995<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[2]<\/a>, Itivuttaka 1-6, Seidensticker, Pali-Buddhismus, S. 150<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weltanschaulicher Hintergrund der Zen-Medita\u00adtion[1] Einige wichtige Punkte, durch welche die buddhi\u00adstische Lehre von der christlichen und \u00fcberhaupt von jeder ausgesprochen monotheistischen Religi\u00adon abweicht. Im Buddhismus ist nirgendwo die Rede von einem pers\u00f6nlichen Gott im christlichen Sinne. 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