{"id":1484,"date":"2018-04-11T09:22:26","date_gmt":"2018-04-11T08:22:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.creativegreen.at\/Blogingreen\/?p=1484"},"modified":"2018-04-12T16:26:07","modified_gmt":"2018-04-12T15:26:07","slug":"totholz-in-parkanlagen-und-oeffentlichem-gruen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.creativegreen.at\/Blogingreen\/totholz-in-parkanlagen-und-oeffentlichem-gruen\/","title":{"rendered":"Totholz in Parkanlagen und \u00f6ffentlichem Gr\u00fcn"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"kk-star-ratings kksr-auto kksr-align-right kksr-valign-top\"\n    data-payload='{&quot;align&quot;:&quot;right&quot;,&quot;id&quot;:&quot;1484&quot;,&quot;slug&quot;:&quot;default&quot;,&quot;valign&quot;:&quot;top&quot;,&quot;ignore&quot;:&quot;&quot;,&quot;reference&quot;:&quot;auto&quot;,&quot;class&quot;:&quot;&quot;,&quot;count&quot;:&quot;0&quot;,&quot;legendonly&quot;:&quot;&quot;,&quot;readonly&quot;:&quot;&quot;,&quot;score&quot;:&quot;0&quot;,&quot;starsonly&quot;:&quot;&quot;,&quot;best&quot;:&quot;5&quot;,&quot;gap&quot;:&quot;1&quot;,&quot;greet&quot;:&quot;&quot;,&quot;legend&quot;:&quot;0\\\/5 - (0 votes)&quot;,&quot;size&quot;:&quot;1&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Totholz in Parkanlagen und \u00f6ffentlichem Gr\u00fcn&quot;,&quot;width&quot;:&quot;0&quot;,&quot;_legend&quot;:&quot;{score}\\\/{best} - ({count} {votes})&quot;,&quot;font_factor&quot;:&quot;1.25&quot;}'>\n            \n<div class=\"kksr-stars\">\n    \n<div class=\"kksr-stars-inactive\">\n            <div class=\"kksr-star\" data-star=\"1\" style=\"padding-right: 1px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 1px; height: 1px;\"><\/div>\n        <\/div>\n            <div class=\"kksr-star\" data-star=\"2\" style=\"padding-right: 1px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 1px; height: 1px;\"><\/div>\n        <\/div>\n            <div class=\"kksr-star\" data-star=\"3\" style=\"padding-right: 1px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 1px; height: 1px;\"><\/div>\n        <\/div>\n            <div class=\"kksr-star\" data-star=\"4\" style=\"padding-right: 1px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 1px; height: 1px;\"><\/div>\n        <\/div>\n            <div class=\"kksr-star\" data-star=\"5\" style=\"padding-right: 1px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 1px; height: 1px;\"><\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n    \n<div class=\"kksr-stars-active\" style=\"width: 0px;\">\n            <div class=\"kksr-star\" style=\"padding-right: 1px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 1px; height: 1px;\"><\/div>\n        <\/div>\n            <div class=\"kksr-star\" style=\"padding-right: 1px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 1px; height: 1px;\"><\/div>\n        <\/div>\n            <div class=\"kksr-star\" style=\"padding-right: 1px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 1px; height: 1px;\"><\/div>\n        <\/div>\n            <div class=\"kksr-star\" style=\"padding-right: 1px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 1px; height: 1px;\"><\/div>\n        <\/div>\n            <div class=\"kksr-star\" style=\"padding-right: 1px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 1px; height: 1px;\"><\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n                \n\n<div class=\"kksr-legend\" style=\"font-size: 0.8px;\">\n            <span class=\"kksr-muted\"><\/span>\n    <\/div>\n    <\/div>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Nicht zuletzt die Diskussion um den dramatischen R\u00fcckgang des Vogelbestandes hat den Fokus auf den ebenso dramatischen R\u00fcckgang der Insektenfauna gelegt. Sind doch die Insekten zum gro\u00dfen Teil die Nahrungsquelle f\u00fcr erstere und, wenn man so will, nun auch ein Indikator, wie es um die Biotope Wald-, Kultur- und Parklandschaft bestellt ist. Damit r\u00fcckt auch ein bislang wenig beachteter Umstand in den Blickpunkt, der bisher fraglos nur in einer Richtung zu sehen war \u2013 das Totholz.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: 12pt;\"><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Meist denkt man bei Parkanlagen und \u00f6ffentlichen Gr\u00fcn nicht direkt an diesen Umstand. Und wenn doch, dann meist nur im Zusammenhang mit Haftungsfragen, Besuchersicherheit und Baumgesundheit. Doch das Absterben einen Baumes geh\u00f6rt auch in den Parkanlagen zu den nat\u00fcrlichen Vorg\u00e4ngen und sollte, nach den bisherigen \u00f6kologischen Erkenntnissen, etwas differenzierter und, in einigen F\u00e4llen, weniger restriktiv sehen. Nat\u00fcrlich sind die Umst\u00e4nde bez\u00fcglich der Sicherheit in \u00f6ffentlichen Park- und Gr\u00fcnanlagen anders zu bewerten, als auf abgeschlossenen privaten Grundst\u00fccken. Dennoch sollten auch hier die M\u00f6glichkeiten einer Belassung des Totholzes in der Anlage immer wieder gepr\u00fcft werden.<\/span><!--more--><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Es ist unbestritten, dass absterbende B\u00e4ume immer noch \u2013 oder gerade deswegen \u2013 einen sehr hohen Nutzen f\u00fcr ihre Umgebung und f\u00fcr das \u00f6kologische Gef\u00fcge und das Kleinklima haben. Bieten sie doch Platz f\u00fcr zahlreiche Lebensgemeinschaften, die sonst an diesen Standorten so nicht zu finden sind und dienen dar\u00fcber hinaus als Feuchtigkeitsreservoir. Je nach Baumart fallen darunter verschiedenste heute bedrohte Arten, wie verschiedene Bockk\u00e4ferarten, Hirschk\u00e4fer, Flederm\u00e4use, Spechtarten, u.v.a.m.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Schaut man sich die Anspr\u00fcche von von Holzinsekten und Holzpilzen an ihr Biotop n\u00e4her an, ist zu erkennen, dass viele von ihnen sog. lebende Baumruinen bevorzugen. Durch unsere teilweise sehr \u201eeingeschr\u00e4nkte Sichtweise\u201c sind in der heutigen Kulturlandschaft die urspr\u00fcnglichen, noch bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts erheblich h\u00e4ufigeren Lebensr\u00e4ume an Baumveteranen nun nur noch selten zu finden. Die Komplexit\u00e4t, Seltenheit und Verinselung dieser Lebensr\u00e4ume geht eben dann einher mit einem hohen Anteil gef\u00e4hrdeter Arten an der Gesamtfauna. Ein Beispiel unter den Insekten stellt daf\u00fcr etwa der Rosenk\u00e4fer (Potosia aeruginosa) dar, aber auch Wildbienen- und verschiedene Wespenarten. Bei den V\u00f6glen fanden sich vor einigen Jahren noch Grau\u2013 und Gr\u00fcnspecht in unseren Parkanlagen. Heute sind diese weitgehend verschwunden und nur noch Bunt- bzw. Kleinspechte sind zu beobachten. Doch auch diese leiden unter der fortschreitenden Reduzierung ihrer Lebensr\u00e4ume.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Park- und Gr\u00fcnraumbetreiber m\u00fcssen sich zuk\u00fcnftig neben der Verantwortung f\u00fcr die Sicherheit der menschlichen Anlagennutzer auch Gedanken \u00fcber die Sicherung der Biodiversit\u00e4t und Vitalit\u00e4t der selben machen. Ansonsten werden die gr\u00fcnen Areale immer lebensfeindlicher f\u00fcr eine gro\u00dfe Anzahl bisher vertrauter Arten womit eine Ver\u00f6dung und damit der Zusammenbruch der \u201eLebensgemeinschaft Parklandschaft\u201c droht.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Mittels entsprechender Hinweisbeschilderung an den Eing\u00e4ngen k\u00f6nnten Besucher auf die m\u00f6glichen Gefahren in gewissen Bereichen hingewiesen werden. Es wird dann eben Fl\u00e4chen zum Betreten geben und andere die aus gutem Grund tempor\u00e4r gesperrt bleiben. F\u00fcr ein gutes Parkmanagement sollte dies kein gro\u00dfes Problem darstellen, zumal ja etwa mit Naturwiesen \u00e4hnlich verfahren wird und man damit auch schon Erfahrungen sammeln konnte. Anlagenvorschriften, wie sie bereits in einigen historischen Parkanlagen zu finden sind (Beispiel Nymphenburg), k\u00f6nnten in adaptierter Weise hier Anwendung finden.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Wenn B\u00e4ume fortgeschrittenen Alters, die an eher abseits von Wegen und Aufenthaltsfl\u00e4chen stehen, durch entsprechende Beschilderung bzw. Abgrenzung in der Anlage belassen werden, wird dies eine deutliche Hebung der \u00f6kologischen Vitalit\u00e4t des gesamten Biotops zur Folge haben.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Schlussendlich sei noch auf den sog. Totholzgarten verwiesen, der hier im Blog auch schon beschrieben wurde. In manchen \u00f6ffentlichen Parkanlagen w\u00e4re ein solcher Gartenteil eine gute M\u00f6glichkeit, auf abgegrenztem Areal den BesucherInnen den \u201eLebensraum Totholz\u201c n\u00e4her zu bringen und so das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Belassung absterbender B\u00e4ume in Teilen der Anlagen zu f\u00f6rdern.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220; order_by=&#8220;sortorder&#8220; order_direction=&#8220;ASC&#8220; returns=&#8220;included&#8220; maximum_entity_count=&#8220;500&#8243;] Nicht zuletzt die Diskussion um den dramatischen R\u00fcckgang des Vogelbestandes hat den Fokus auf den ebenso dramatischen R\u00fcckgang der Insektenfauna gelegt. 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