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Eselsdistel

Distelgarten – 2

Wie schon vor drei Jahren angeregt, haben wir uns dazu entschlossen einen Distelgarten zu haben. Dies ist eine nicht alltägliche, aber sehr interessante Gartenkomposition. Die Pflanzen können mitunter sehr hoch und ausladend werden, beschenken einem aber mit phantastischen Bildern und reizenden Blüten, die ihresgleichen suchen. Inngesamt sind Disteln eine sehr interessante Pflanzenfamilie. Der Name geht lt. Wikipedia auf indogermanische Ursprünge zurück und bedeutet soviel wie “spitz” oder “stechend”, was sicher gleich jeder nachfühlen kann, der einmal mit einer Distel in näheren Kontakt gekommen ist. Wahrscheinlich hat sie deshalb auch auf einigen Wappen ihren Platz gefunden, um anderen zu signalisieren, das mit dem Träger möglicherweise nicht gut Kirschenessen ist.

Unsere Eselsdisteln haben dieses Jahr ganz gewaltige Exemplare hervor gebracht. Ein Stammdurchmesser von 6cm ist kein Einzelfall und die Höhen liegen bei gut drei Metern. Eine Weinbergschnecke fand sie trotzdem zum Fressen gern und hat ihren Magen trotz der bedrohlichen Abwehr gut gefüllt – ohne jedoch der ganzen Pflanze wirklich zu schaden.

Besonders hervorzuheben wären noch die Insekten, die hier einen Lebensraum finden. Denn die Disteln werden von verschiedenen Hummel- und Bienenarten besucht, die heute in der Landschaft schon sehr selten geworden sind. Auch Falter kommen immer wieder auf einen Kurzbesuch vorbei und schauen, ob es ein Naktarangebot für sie gibt.

Selbst wenn die Disteln dann schon verblüht sind und abzusterben beginnen, gaben sie mit ihrem bizarren Aussehen noch ein schönes, extravagantes Gartenbild ab, besonders in der weichen rötlichen Abendsonne des Spätsommers.

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Ein Distelgarten

20140813_170809_(800_x_600)Manche bezeichnen sie immer noch als Unkraut, andere haben ihren Wert, wie etwa Öl, Nektar oder einfach nur ihre Schönheit, bereits erkannt. Warum ihnen deshalb nicht einmal einen eigenen Raum im eigenen Grün anbieten. Ich spreche von den Disteln, den sperrigen stechenden Schönheiten, die oft nur auf sog. Ruderalflächen zu finden sind. Eigentlich schade, dass man heimische Disteln bei uns so gut wie fast nie gewollt in den Gärten findet – warum eigentlich?

Diese oftmals bizarren Gewächse haben bei näherer Betrachtung eine ganz außergewöhnliche Schönheit. Ihre Blüten (Korbblütler) sind fast immer Anziehungspunkt für Hummeln, Bienen, Schmetterlinge und Käfer und bieten so ein reichhaltiges Erlebnisprogramm für einen besonderen Gartenbereich. Deshalb kam mir die Idee einen Distelgarten anzulegen. Weiterlesen

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Unerwartete Exoten im Garten -1

In dieser Reihe möchte ich Pflanzen aus unserem Garten vorstellen, die eher selten in Gärten anzutreffen sind. Beginnen möchte ich mit der

Eselsdistel (Onopordum acanthium)

DSC_0724_(1024_x_768)Die Eselsdistel kann man auch als eine der Königinnen des Garten betrachten, denn allein von ihrem Habit ist sie eine überaus beachtliche und sehr stattliche Pflanze. Mit ihren imposanten Wuchshöhen von 0,5 bis 3 Metern und Pflanzendurchmessern von 1,5 Metern gibt sie schon was her. Ein sonniger Platz ist für die zweijährige, krautige Pflanze ideal. Im ersten Jahr wird nur eine Blattrosette gebildet. Im zweiten Jahr dann entfaltet sie ihre ganze Pracht. Ihre Oberfläche ist mit lockeren und spinnwebartigen Haaren bedeckt, wodurch eine Totalreflexion des Lichts entsteht und die Pflanze ein dicht grau-weißfilziges Erscheinungsbild hat. Ihre bis über 1 Meter langen Laubblätter sind eiförmig, kurz gezähnt oder fiederteilig, wellig und dornig. Die breit herablaufenden Ränder bilden am Stängel dornige Flügel. Weiterlesen

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