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Hummeln: Heimliche Mitarbeiter im Garten

Wer kennt es nicht, das tiefe Brummen der dicken Brummer im Garten. Immer wieder begegnen uns die dicht bepelzten Insekten zwischen unser blühenden Pflanzenpracht. Wenn wir meinten, dass sie nur auf den Nektar und den Pollen verschiedener Blüten aus sind, so ist das nur die halbe Geschichte, wie jetzt Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern herausgefunden haben. Das der Klimawandel auch auf die Insekten einen Einfluss hat, ist nicht von der Hand zu weisen. Dass diese aber auch aktive Strategien entwickeln, den damit verbundenen geänderten Futterangebot zu begegnen, neu. Die Forscher fanden nämlich heraus, dass die Hummeln den Pflanzen Bisse zufügen und gleichzeitig wahrscheinlich chemische Stoffe injizieren, damit diese früher als bisher zu blühen beginnen. Damit kommen sie dann selbst in den Genuss eines früheren Nahrungsangebotes. Dieses wir unter natürlichen Umständen durch das Tageslicht gesteuert. Der Klimawandel bedingt nun allerdings mildere Winter und schon moderate Temperaturen im zeitigen Frühjahr, wodurch die Insekten früher wieder zu fliegen beginnen. Damit auch das Futterangebot stimmt, greifen einige zu interessanten Strategien.

Hier der Link zu dem interessanten Artikel auf Spektrum.de

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Mähroboter: Fördern Austrocknung und Klimaerwärmung

Auch wenn es die Besitzer von Mährobotern nicht gerne hören mögen und die Industrie anderes verbreitet, so mehren sich doch die Anzeichen, dass diese kleinen Helferchen dazu beitragen, dass unsere Gärten immer trockener werden. Der Mähroboter versieht oftmals seinen Dienst „ohne Rücksicht auf Verluste“. Einmal hält er durch die ständige Mähaktion den Rasen auf niedriger Höhe. Dies ist vom Besitzer gewünscht, lässt aber andererseits die Bodenerwärmung steigen, da die Sonnenstrahlen mit höherer Intensität bis an die Bodenoberfläche und darüber hinaus in die obersten Bodenschichten vordringen können. Damit geht natürlich eine höhere Verdunstung einher, die zur Austrocknung des Areals führt. Diese beschränkt sich nicht nur unmittelbar auf die eigentliche Fläche. Solche „hot spots“ haben auch Auswirkungen auf benachbarte Flächen bzw. die Flächen einer gesamten Gemeinde oder Region. Es ist eine Frage der Akkumulation. Diese Summierung kleinster Temperaturerhöhungen hat natürlich auch Auswirkungen auf ganze Gebiete. Besonders in den niederschlagsreduzierten Sommern der letzten Jahre, wie wir sie in einigen Regionen Europas erlebt haben, kann dies die Situation der Austrocknung zusätzlich anheizen. Weiterlesen

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Wunderschön, doch oft verfolgt: Der Löwenzahn im Garten

Ich möchte hier einmal eine Lanze für den Gewöhnlichen Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia) brechen. Diese an sich wunderbare Pflanze wird nur allzu oft in den Gärten wie die Pest verfolgt. Auch wenn man den Begriff „Löwenzahn“ in die Suchmaschine im Internet eingibt, erhält man als erstes Hinweise, wies sich dieses „Unkraut“ doch rasch und nachhaltig aus dem geliebten Garten entfernen lässt. Viele Gärtner stoßen sich an der Ausbreitung und an den tiefen Wurzeln die die Pflanze ausbildet – und an dem unschönen Bild, welches er angeblich dann im Rasen hinterlässt.

Gut, zugegeben, wer einen Englischen Rasen im Einheitsstil als optisches Objekt in seinem Garten wünscht, hat mit der Pflanze sicher seine Not. Doch kann man solches in normalen Hausgärten nur für überschaubare Flächenbereiche anstreben, denn man schafft damit eigentlich eine „Grüne Wüste“, die nur mit entsprechendem Einsatz von Arbeitskraft und Mitteln (Wasser, Sand, etc.) aufrecht zu erhalten ist. Dazu muss man schon ein gewisser Rasen-Freak sein, aber das soll es ja auch geben.

Dem normalen Gärtner würde ich anraten, sich mit dem Löwenzahn zu arrangieren und ihm gewisse Bereiche im Garten zuzugestehen. Denn die Pflanze ist weit mehr, als ein „Unkraut“. Wer sich besonders jetzt im Frühjahr Zeit nimmt und sie betrachtet, dem öffnet sich ein wunderbares Pflanzenbild. Vor sich sieht man dann die wertvolle Heilpflanze, die geschätzt und auch für gesunde Speisen aus der Wildkräuterküche sorgt. Als Wildpflanze ist Löwenzahn in den gemäßigten Zonen der gesamten nördlichen Erdhalbkugel verbreitet und wächst mit Vorliebe auf stickstoffreichen (Fett-)Wiesen, an Wegrändern und an Gräben – womit man ihn auch gut als Bodenzeiger verwenden kann.

Die medizinische Wirkung des Löwenzahn ist schon seit Jahrhunderten bekannt und findet vielfache Anwendung. Sein Ruf als „Pissnelke“, „Bettpinkler“, usw. besteht zurecht, denn er fördert die Gallensekretion und wirkt harntreibend und blutreinigend. Die Löwenzahnwurzel enthält in hoher Konzentration den Bitterstoff Taraxin. In den Löwenzahnblättern sind außerdem noch Gerbstoffe, Inulin, Cholin, Flavonoide, Vitamine und Mineralstoffe mit hohem Kaliumanteil vorhanden. Durch diese Zusammensetzung wirkt Löwenzahn stoffwechselanregend, harntreibend und daher auf den gesamten Körper entgiftend. Der Löwenzahn ist eine wirksame Naturarznei zur Entgiftung von Leber und Gallenblase. Außerdem regt er die Nieren zur Ausscheidung von Giften über den Urin an. Gallenblasen- oder Harnwegsbeschwerden können so gelindert und auch Gicht sowie Hautkrankheiten wie Ekzeme und Akne gemildert werden. Daneben soll sich innerlich angewendeter Löwenzahn positiv auf rheumatische Beschwerden auswirken. Tipps zum richtigen Erntezeitpunkt von Löwenzahn: Die Frühjahrswurzeln der Heilpflanze enthalten die meisten Bitterstoffe, im Spätsommer steigt der Gehalt an Inulin. Im September ist im Löwenzahn am meisten Taraxin enthalten. Das ist wichtig, da gesunder Löwenzahntee, Löwenzahnsirup oder Löwenzahnsaft aus den Wurzeln oder Blättern der Heilpflanze hergestellt werden.

Somit sollte der Löwenzahn seinen Platz in jedem Hausgarten finden, zumindest schon als gelber Farbtupfer in den Wiesen oder als Pusteblume zum Träumen, wenn man entspannt den Weg der fliegenden Samen verfolgt. Er hat es sich verdient!

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Ändert die Land(wirt)schaft!

Ausgeräumte Kulturlandschaft

Insektensterben – Trockenschäden – Klimaänderung

Die Anzahl und Vielfalt der Insekten sinken weltweit, Forscher gehen davon aus, dass seit etwa 100 Jahren ein weltweites Insektensterben im Gange ist. In den vergangenen drei Jahrzehnten ist der Schwund Studien zufolge besonders drastisch, hauptverantwortlich dafür dürfte die industrielle Landwirtschaft sein. Es darf daher kaum überraschen, dass der Insektenbestand auch in Österreich dramatisch zurückgegangen ist. Ernüchternde Zahlen nennt nun der “Insektenatlas 2020“: Demnach hat sich der Insektenbestand in Österreich seit 1990 um drei Viertel verringert.

Gleichzeitig sank deren Artenvielfalt in diesem Zeitraum um bis zu ein Drittel, heißt es in dem von der Umweltschutzorganisationen Global 2000 in Kooperation mit dem Naturschutzbund Österreich und der Heinrich-Böll-Stiftung veröffentlichten Insektenatlas. Setze sich dieser Abwärtstrend fort, würden nicht nur insektenfressende Tierarten darunter leiden, auch markante Ernteausfälle wären die Folge, so die Autoren. Die ursprünglich vielfältige Landschaft sei eintöniger geworden, vor allem Feuchtgebiete seien verschwunden, berichten die Forscher. Siedlungen hätten sich auf Kosten der Kulturlandflächen ausgebreitet. Intensivierung von Futter- und Ackerbau hätten zu einer Verarmung der Wiesen- und Ackerhabitate geführt, insgesamt seien alle Pflanzengemeinschaften deutlich monotoner geworden. Wir haben kaum noch eine Vorstellung von der Pflanzenvielfalt, die es noch vor 50 oder 100 Jahren hier gegeben hat.

Dabei wäre es ein Leichtes, hier gegen zu steuern, würde hier ein Umdenken in der Landwirtschaft einsetzen. Sieht man sich Landwirtschaft anderswo, etwa als Beispiel England an, so fallen dort sofort die bepflanzten Feldraine auf, die so auch natürliche Rückzugsgebiete für viele Insekten und Kleintiere sind. Doch hierzulande herrscht vielfach die ausgeräumte Kulturlandschaft vor, „auf das ja kein Bäumlein sein Schättlein auf mein Feldlein werfe“. Und was sonst noch kreucht und fleucht auf weiter Flur wird mit der Chemokeule nieder gemacht. Zurück bleibt Ödnis, Felder und Landschaften die immer stärker austrocknen, weil der stetige Wind dem Boden die Feuchtigkeit entzieht bzw. die obersten Bodenschichten durch Winderosion weg trägt.

Englische Kulturlandschaft mit Hecken zwischen den Feldern

Seit Jahren zeigen auch die ausbleibenden Regenfälle drastische Auswirkungen. Viele Bauern beklagen, dass das nötige Nass vom Himmel immer öfter ausfällt und damit die Saat entweder gar nicht aufgeht oder nachhaltig geschädigt wird. Auch im Wein- und Obstbau bleiben die Erträge geringer, da die Pflanzen unter der nachhaltigen Austrocknung der Landschaft zu leiden haben.

Doch vor noch gar nicht so langer Zeit war die einhellige Maxime, die „sauren Wiesen“ trocken zu legen. Dabei wurde wenig darüber nachgedacht, wie sich das Ganze dann zeitversetzt auswirken würde, wenn der Landschaft nachhaltig die Wasserspeicher entzogen würden. Wo früher „unnütze feuchte Senken“ die Landschaft im wahrsten Sinn des Wortes bereicherten, findet man heute nur mehr eine Agrarsteppe vor. Versumpfe areale bis hin zu Tümpeln und ganzen Seen wurden trocken gelegt, weil die Gier auf noch mehr Agrarland nicht zu stoppen war. Die Rechnung bekommen wir nun heute präsentiert. Und meistens stellen sich dann die betroffenen Landwirte einer Renaturierung entgegen, weil sie „Besitzverlust“ bedeuten würde, obwohl sie am meisten davon profitieren würden. Hier muss umgehend umgedacht werden, von Landwirtschaft und Politik!

Des weiteren ist auch die CO2-Problematik und die damit verbundene Erderwärmung noch lange nicht vom Tisch. Laut einer Studie der ETH-Zürich könnten 2/3 der vom Menschen verursachten CO2-Emmission durch entsprechende Aufforstungen auf unproduktiven Flächen kompensiert werden. Hier könnten auch die neu zu schaffenden Feldraine ihren Beitrag leisten.

Man erkennt also, schon mit wenig Aufwand und kleinen Zugeständnissen an die Natur, könnte ein großer Mehrwert für ALLE geschaffen werden. Man muss es nur wollen!

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Eischalenpulver: Wenn manche Pflanzen Kalk brauchen

Einige Gartenpflanzen lieben ein wenig Kalk. Für nachhaltig denkende Gärtner eröffnet sich mit Eierschalen eine gute Quelle aus den Abfällen des Haushaltes. Allerdings müssen diese zerkleinert werden, denn wie man im Komposthaufen gut erkennen kann, ganze Eischalen brauchen mitunter ein wenig länger im Abbau. Eine Kaffeemühle kann hier gute Dienste leisten, denn mit ihr lassen sich die Eischalen sehr schnell auf eine gute Streugröße umwandeln. Das “Eischalenpulver” kann dann in für die Pflanzen erträglichen Mengen ausgebracht werden und wird ziemlich rasch vom Boden absorbiert.

In gut verschließbaren Behältern lässt sich das Pulver auch gut über einige Zeit, etwa den Winter, lagern und ist somit immer für den Gärtner verfügbar.

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Distelgarten – 2

Wie schon vor drei Jahren angeregt, haben wir uns dazu entschlossen einen Distelgarten zu haben. Dies ist eine nicht alltägliche, aber sehr interessante Gartenkomposition. Die Pflanzen können mitunter sehr hoch und ausladend werden, beschenken einem aber mit phantastischen Bildern und reizenden Blüten, die ihresgleichen suchen. Inngesamt sind Disteln eine sehr interessante Pflanzenfamilie. Der Name geht lt. Wikipedia auf indogermanische Ursprünge zurück und bedeutet soviel wie “spitz” oder “stechend”, was sicher gleich jeder nachfühlen kann, der einmal mit einer Distel in näheren Kontakt gekommen ist. Wahrscheinlich hat sie deshalb auch auf einigen Wappen ihren Platz gefunden, um anderen zu signalisieren, das mit dem Träger möglicherweise nicht gut Kirschenessen ist.

Unsere Eselsdisteln haben dieses Jahr ganz gewaltige Exemplare hervor gebracht. Ein Stammdurchmesser von 6cm ist kein Einzelfall und die Höhen liegen bei gut drei Metern. Eine Weinbergschnecke fand sie trotzdem zum Fressen gern und hat ihren Magen trotz der bedrohlichen Abwehr gut gefüllt – ohne jedoch der ganzen Pflanze wirklich zu schaden.

Besonders hervorzuheben wären noch die Insekten, die hier einen Lebensraum finden. Denn die Disteln werden von verschiedenen Hummel- und Bienenarten besucht, die heute in der Landschaft schon sehr selten geworden sind. Auch Falter kommen immer wieder auf einen Kurzbesuch vorbei und schauen, ob es ein Naktarangebot für sie gibt.

Selbst wenn die Disteln dann schon verblüht sind und abzusterben beginnen, gaben sie mit ihrem bizarren Aussehen noch ein schönes, extravagantes Gartenbild ab, besonders in der weichen rötlichen Abendsonne des Spätsommers.

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Klimaschutz: Gärtnern ohne Torf

Torf ist der Stoff, aus dem leider immer noch so manche Gärtnerträume sind. Zugegeben, er hat schon einige phantastische Eigenschaften, so speichert er etwa ein Vielfaches seines Eigengewichts an Wasser, ist ziemlich keimfrei, kann mit zugesetztem Kalk leicht neutralisiert und mit Nährsalzen oder weiteren Zusatzstoffen wie Ton oder Sand angereichert zu speziellen Gartenerden werden. Womit er das optimale Substrat für den Gartenbau darstellt und dort seit Jahrzehnten tonnenweise verbraucht wird.

Die Kehrseite der Medaille ist, dass er aus Mooren stammt und gewaltige Mengen an Kohlenstoff in ihm gebunden sind – solange er in Ruhe gelassen wird. Wir das Moor trocken gelegt (Verlust von Feuchtgebieten!) und abgebaut, so wird ein Großteil davon wieder freigesetzt. Interessant dabei ist, das Moore zwar nur ungefähr 3% der gesamten Landflächen der Erde ausmachen, aber dennoch mehr CO2 speichern, als alle Wälder zusammen. Dies basiert auf dem dauerfeuchten Zustand, der dafür sorgt, dass die Abbauprozesse extrem verlangsamt werden und das pflanzliche Material lange als solches erhalten bleibt. Wer das Klima schützen will, muss also auch die Moore schützen!

Doch ist Torf für den Gärtner wirklich das Mittel der Wahl, oder gäbe es nicht gleichwertiges , oder gar besseres? Denn vielfach verschlechtert der Torf die Bedingungen des Bodensubstrats, da er den Boden übersäuert. Dies lieben höchstens Arten wie Rhododendren, Azaleen und Heidelbeeren. Für andere Pflanzen empfiehlt es sich Kalk zur Neutralisation zuzusetzen. Da Torf von Natur aus ziemlich arm an Nährstoffen ist, muss der Gärtner dann auch noch kräftig mit Kunstdünger nachhelfen. Und vergisst man dann noch, ihn gleichmäßig feucht zu halten, verliert er seine Wasserspeicherfähigkeit und bleibt ein als trockener Klumpen zurück.

Dabei gibt es längst beste Alternativen , etwa selbstgemachte Komposterde aus dem eigenen Garten, denn da weiß man, was drin ist! Oder man besorgt sich Komposterde bei lokalen Recyclingplätzen oder Kompostwerken der Gemeinde. die meist schon viele gute Eigenschaften für die eigenen Pflanzen aufweist. Die angereicherten Nährstoffe ersparen etwa die Verwendung von Dünger. Auch ist der enthaltene Rindenhumus oder Holzfasern wertvoll für die Bodenlockerung. Manche Gartencenter bieten ebenfalls schon fertig gemischte, aber torffreie Substrate an.

Auf jeden Fall, wer es mit dem Klimaschutz ernst meint, sollte im eigenen Garten (oder auf dem Balkon) auf Torf verzichten und zu den Alternativen greifen. Erst dann ist der „grüne Daumen“ wirklich grün.

Siehe dazu auch:

Kompostplatz für jeden Garten

DIY Kompostsilo aus Holz in Steckbauweise

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Borkenkäfer – eine Tragödie im Garten …

Borkenkäfer (Pityogenes chalcographus) auf dem Baumstumpf

Vor etwa zwei Jahren bemerkten wir bei einer Fichte im Garten gewisse Veränderungen, sie wuchs nicht mehr so, wie die anderen. Vorerst schenkten wir diesem Umstand nur wenig Bedeutung, doch schon bald, waren auch die beiden benachbarten Bäume mehr oder weniger davon betroffen. Die Ursache war dann auch relativ rasch gefunden – es war der Borkenkäfer. Wahrscheinlich hatten die gefräßigen Insekten über Nachbars Bäume und Altholz aus den umliegenden Wäldern, das die Bauern auf ihren Freiflächen ringsum lagerten, ihren Weg zu unseren Bäumen gefunden. Nun was tun, war die Frage. Fällen, wäre die eine Antwort gewesen, womit aber das grundsätzliche Problem nicht zur Gänze beseitigt gewesen wäre, wenn man obigen Zeilen folgt. Unterstützen – dieser Idee wollten wir folgen.

Leider zeigte sich aber schon im vergangenen Jahr, dass, wahrscheinlich infolge des vom Menschen verursachten Klimawandels, wir irgendwie auf verlorenem Posten kämpften. Der Grund war die Witterungslage mit dem langen heißen Sommer ohne nennenswerten Niederschlag, ein „El Dorado“ für die kleinen schwarzen rundlichen Biester. Nachdem unsere Wasservorräte (Eigenbrunnenversorgung) dann auch zur Neige gingen, war das Schicksal von den drei Fichten besiegelt. Wir konnten nur mehr zusehen, wie sie ihre Nadeln verloren und schließlich ziemlich kahl dastanden. Weiterlesen

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Keine Luft drin … !

Welcher Gärtner hat das nicht schon einmal erlebt? Gerade ist man so richtig in der Arbeit, die Schiebetruhe vollgefüllt, Schweiß rinnt über die Stirn – und plötzlich geht es pffffffhhhhh….. Ein Platter! Natürlich passier es gerase dann, wenn man es am meisten brauchen kann.

Gut also Truhe ausgeräumt, Rad abmontiert, den Mantel entkernt und den Schlauch nach einem Loch abgesucht. Treffer! Ein Dorn, zwei Zentimeter lang, hat seine böse Arbeit verrichtet und uns außer Gefecht gesetzt. Also Klebezeug herausholen und das Loch vervulkanisieren. Alles wieder zusammenbauen – eine halbe Stunde, und Alles ist wieder einsatzbereit.

Doch mitnichten – das Rad macht nach ein paar Metern wieder schlapp. “Gibt’s doch nicht”, denkt unser Gärtner, hat doch Alles gerade so gut wieder funktiopniert. Das ganze Spiel also nochmals von vorne. Diesmal ist es ein kleiner Schnitt – wo der nun wohl herkommt?

Schluss damit! Des RätselsLösung und eine gute Alternative zu herkömmlichen Schiebetruhenrädern ist ein PU-Vollrad. Der Reifen besteht aus einer Polyurethan-Mischung ‘PU’ und eignet sich damit für jeden Untergrund. Laut Beschreibung soll man damit nie wieder einen platten Reifen zu beklagen haben, denn dieses Schubkarrenrad ist absolut pannensicher.
Gleichzeitig hat das Vollgummi-Rad hat eine spezielle Einfederung, die vergleichbar mit einem voll aufgepumptem Luftreifen ist. Dadurch verfügt es über einen perfekten und absolut ruhigen Geradeauslauf und selbst bei hoher Last lässt sich die Schiebetruhe leicht anschieben. Die widerstandsfähige Stahlfelge ist rostfrei und somit wetterbeständig – auch schön. Und mit einer maximalen Traglast von bis zu 150 kg sind wir nun auf sämtliche Transport-Arbeiten bestens vorbereitet. Die Luft ist raus – gut so!

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Totholz in Parkanlagen und öffentlichem Grün

Nicht zuletzt die Diskussion um den dramatischen Rückgang des Vogelbestandes hat den Fokus auf den ebenso dramatischen Rückgang der Insektenfauna gelegt. Sind doch die Insekten zum großen Teil die Nahrungsquelle für erstere und, wenn man so will, nun auch ein Indikator, wie es um die Biotope Wald-, Kultur- und Parklandschaft bestellt ist. Damit rückt auch ein bislang wenig beachteter Umstand in den Blickpunkt, der bisher fraglos nur in einer Richtung zu sehen war – das Totholz.

Meist denkt man bei Parkanlagen und öffentlichen Grün nicht direkt an diesen Umstand. Und wenn doch, dann meist nur im Zusammenhang mit Haftungsfragen, Besuchersicherheit und Baumgesundheit. Doch das Absterben einen Baumes gehört auch in den Parkanlagen zu den natürlichen Vorgängen und sollte, nach den bisherigen ökologischen Erkenntnissen, etwas differenzierter und, in einigen Fällen, weniger restriktiv sehen. Natürlich sind die Umstände bezüglich der Sicherheit in öffentlichen Park- und Grünanlagen anders zu bewerten, als auf abgeschlossenen privaten Grundstücken. Dennoch sollten auch hier die Möglichkeiten einer Belassung des Totholzes in der Anlage immer wieder geprüft werden. Weiterlesen

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