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Tag Archives: Garten

Indoor-Meditations-Trockenlandschaftsgarten 3

Zazen und christliche Meditation

Es gibt aber trotz größter prinzipieller Verschie­denheiten doch auch Entsprechungen in der christ­lichen Weltanschauung. Gerade die Sicht auf die christlichen Mystiker wird uns dem Verständ­nis des Zen-Buddhismus näher bringen.

Wenn man von christlicher Betrachtung oder Me­ditation spricht, so denkt man gewöhnlich an eine Art des betrachtenden Gebetes, das eine religiöse Wahrheit, ein Schriftwort oder ein Ereignis aus dem Leben Christi oder eines Heiligen zum Gegen­stand hat. Man denkt darüber nach, reflektiert und zieht eine Lehre daraus, woran sich ein Zwiege­spräch mit Gott, Christus oder den Heiligen, also ein Gebet im eigentlichen Sinne anschließt. Diese Art der Betrachtung oder Meditation ist auch bis zur Gegenwart im christlichen Bereich die ge­bräuchlichste. Sie wird im weiteren Text mit Be­trachtung wiedergegeben.Bei den östlichen Religionen Hinduismus oder Buddhismus, wird Meditation meistens etwas an­ders verstanden. Im Zen ist für das zazen, das etwa der Betrachtung im christlichen Bereich entspricht nicht einmal das Wort Meditation, geschweige denn Betrachtung gebräuchlich. Die Bezeichnung Zen-Meditation, die man neuerdings bisweilen auch in japanischen Texten findet, kommt vom Ausland.

Es ist aber ein Irrtum zu glauben, daß die Betrach­tung im oben erklärten Sinn die einzige, im Chri­stentum übliche Betrachtungsweise sei. Die Vikto­riner unterscheiden z. B. da, wo sie von Betrach­tung bzw. Meditation sprechen: Denken, Be­trachtung und Schau cogitatio, meditatio, con­templatio. In ähnlicher Weise unterscheidet Ignati­us von Loyola in seinen Exerzitien : Überlegung consideratio, Betrachtung meditatio, Beschau­ung contemplatio. Auch heute ist eine Dreitei­lung der verschiedenen Betrachtungs- oder Medi­tationsweisen gültig, nämlich: Betrachtung, Medi­tation und Beschauung im eigentlichen, d. h. streng mystischem Sinne. Im Weiteren werden wir uns jedoch auf die Betrachtung und Meditation be­schränken. Lesen Sie weiter

Totholz – wichtiger Lebensraum im Naturgarten

 

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Ein auf einem alten Baumstumpf angelegter Totholzgarten

 Diesmal möchte ich auf ein Biotop aufmerksam machen, welches in unseren Breiten noch wenig Beachtung findet und damit natürlich auch noch viel weniger Anhänger. Es geht um einen sogenannten Totholzgarten, in dem alte Bäume bewusst „vermodern“ dürfen. Wie so viele Gartenideen, so stammt auch diese aus England und wird normaler Weise eher in großen Gartenanlagen praktiziert. Aber warum sollte dies für einen Hausgarten nicht möglich sein? Es ist ja nur eine Frage der Größe – oder?

Für Tausende von Insekten und andere wirbellose Tiere, für Pilze, Flechten, Moose und Algen ist Totholz Lebensraum und Nahrungsquelle zugleich. Aufgrund der bis vor wenigen Jahren üblichen forstlichen Intensivnutzung ist Totholz in unseren Wäldern selten geworden – von Gärten ganz zu schweigen. Viele Lebewesen, die auf Totholz als Lebensraum angewiesen sind, sind daher vom Aussterben bedroht. Von den wahrscheinlich mehr als 6000 Käferarten in unserem Land bewohnen ca. 13oo Holz und viele davon brauchen bereits abgestorbene Bäume. Neben Insekten und Pilzen finden sich jedoch auch viele Vögel, Eidechsen, Igel oder auch Blindschleichen in einem Totholzgarten. Der Totholzgarten ist daher nicht nur wertvoll für die Lebewesen, die ihn bewohnen. Er ist auch ein lohnendes Ziel, wenn man einen erlebnisreichen Gartenbereich gestalten will. Lesen Sie weiter

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